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Was ERP-Systeme

der Baubranche 2018 bringen

von Rosario De Francisci, Geschäftsführer der proALPHA Schweiz AG, aus "Swissbau by Gruner"

Die Digitalisierung verändert auch die Baubranche zunehmend. Nicht nur durch smarte Gebäude und deren Anforderungen, auch im eigenen Unternehmen. Der ERP-Hersteller proALPHA hat zahlreiche Kundenprojekte und Studien mit Blick auf die aktuellsten Entwicklungen im Mittelstand untersucht. Cloud, Mobility, Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) finden immer mehr Einsatzfelder, die auch die Baubranche betreffen. Für proALPHA lassen sich für 2018 diese acht ERP-Trends erkennen:

  1. Der Kunde steht noch stärker im Mittelpunkt
  2. Mittelstand setzt auf Branchenlösungen
  3. Digitale Dokumentenverwaltung auf dem Vormarsch
  4. Automatisierte Verwaltung steigert Produktivität
  5. Nachhaltiges Wachstum: Cloud setzt sich durch
  6. Fokusjahr für Compliance
  7. Ohne Mobility geht nichts mehr
  8. Das Internet der Dinge wird Mainstream

Lesen Sie den gesamten Artikel Software-Trends – Was ERP-Systeme der Baubranche 2018 bringen von Rosario De Francisci, Geschäftsführer der proALPHA Schweiz AG.

ERP-Trends

in der Praxis

Künstliche Intelligenz muss bei der Gruner Gruppe noch etwas warten. Als führendes Planungs- und Ingenieurunternehmen arbeiten wir 2018 daran, bestehende Systeme real intelligenter zu machen. Priorität besitzen dabei Projekte, die Effizienz- und Qualitätsgewinne bringen  oder Komplexität reduzieren und dadurch Steuerungsprozesse erleichtern.

Automatisierung (Trend 4), zum Beispiel im Bereich des Fahrzeugs- und Flottenmanagements, hat uns bereits im vergangenen Jahr erlaubt, administrative Aufwände zu reduzieren und die Kostentransparenz zu erhöhen. 2018 werden wir  weitere Schritte in diese Richtung,  in erster Linie im Kreditorenmanagement, machen.

Die Verknüpfung von Kunden- und Projektdaten (Trend 1) ist ein weiterer Schwerpunkt. Für uns gilt es zukünftig unser breites Kundennetzwerk auch in einer Datenbank abzubilden und diese Daten in unser bestehendes Datenmodell einzupflegen.

Seit mehreren Jahren setzen wir auf Qlik als zentrales Datenanalyse und Reporting Tool. Dies hat sich hinsichtlich Datenqualität und Geschwindigkeit der zur Verfügung stehenden Informationen sehr bewährt. Auch Ad-Hoc Anfragen zu diversen Fragestellungen lassen sich schnell und effizient erstellen. 2017 haben wir unsere BI- und Reportingumgebung mit JEDOX als Planungstool ergänzt und führen damit monatliche Projektbeurteilungen durch. Das Management profitiert in einer klaren  Steuerung  von Ressourcen und Projekten (Trend 6). Bei alledem gilt es, die richtige Balance zwischen der Anpassung von Prozessen an Systeme und der Anpassung von Systemen an Prozesse zu finden (siehe Trend 2).

Wir mussten  leider feststellen, dass es im Planungs- und Ingenieurbereich kaum allgemeine Branchenlö-sungen gibt. Der Trend geht hier in Richtung Harmonisierung und Standardisierung unserer Systeme. Es wäre begrüssenswert, wenn sich auch für unsere Branche zeitnah ein Standard entwickeln würde.

Michael Städtler ist Abteilungsleiter Digital Business Solution der Gruner Gruppe  michael[punkt]staedtler [ät] gruner[punkt]ch